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Ranch Houses

C. Seifert

Die Anlage entwickelt sich als lineare Raumfolge entlang der Topografie und versteht sich als bewusst gesetzter Eingriff, der sich nicht über die Landschaft erhebt, sondern mit ihr in einen konstruktiven Dialog tritt.

Das Projekt bietet zwei Familien ein Zuhause. Die typologischen Einheiten sind gestaffelt verschränkt und schaffen ein räumliches Kontinuum, das vielfältige Blickbeziehungen vereint.
Die Konstruktion basiert auf einem massiven Betonsockel, der das Gelände respektiert und gleichzeitig Schutz, Stabilität und Speichermasse bietet. Darüber erhebt sich eine präzise ausgearbeitete Holzkonstruktion, welcher in einer zenralen Stütze im Obergeschoss endet..

Die Dächer falten sich in einer kontinuierlichen Bewegung über die gesamte Länge des Ensembles. Ihre markante Geometrie reagiert auf Licht, Aussicht und Orientierung – ein spielerisches wie funktionales Element, das Charakter und Identität verleiht. Integrierte Photovoltaikmodule machen die geneigten Flächen energetisch wirksam. Wie ein Schmetterling, der sich auf den Hang gesetzt hat, scheinen die Baukörper leicht auf dem Gelände zu ruhen – dynamisch, aber zurückhaltend.

Das Projekt denkt Massstab und Dichte als Etappe in einer zukünftig möglichen Abfolge. Der bewusste Umgang mit Materialien, Konstruktion und landschaftlichem Bezug macht die Anlage zu einem Modellfall für verantwortungsvolles Bauen am Übergang zwischen Siedlung und Landschaft.

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